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Camp 2003
Erstmalig jährt sich im August 2003 die sogenannte Jahrhundertflut" an der Elbe. Die das Flussbett weit überschreitenen Wassermassen zeigen bis heute ihre Spuren. Neben Häusern und Wohnungen wurden u.a. auch historische Gebäude, Kulturschätze, die Tourismusbranche sowie Industriebetriebe in Mitleidenschaft gezogen. Vielerorts begann, noch unter dem Eindruck der Auswirkungen des Hochwassers, bereits während der Aufräumarbeiten das Nachdenken über mögliche Präventionsmaßnahmen. Dennoch steht die konkrete Planung und Umsetzung von Maßnahmen des Hochwasserschutzes vielerorts nach wie vor aus.
Im Rahmen eines Workcamps möchten wir einen Dialog anregen zwischen Flussanliegern, Wirtschaft und Politik. Unter Berücksichtigung der teilweise stark differierenden Interessen ist vorgesehen, Foren zu bieten, in denen realisierbare Varianten eines nachhaltigen Hochwasserschutzes diskutiert und Handlungsoptionen erarbeitet werden können. Durch Expertenbefragungen sollen ergänzend wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungsschätze für einen nachhaltigen Umgang mit der Elbe und ihren Zuflüssen nutzbar gemacht werden. Da der vorbeugende Hochwasserschutz ein wesentliches Teilziel des Naturschutzes darstellt, wird ein interdisziplinärer Austausch zwischen Natur- und Hochwasserschützern über Landes- und Bundesgrenzen hinaus angestrebt.
Erwartet werden u.a. Gäste aus Polen, Weißrussland und Tschechien. Abgerundet wird das Veranstaltungsangebot durch Exkursionen an und auf den Gewässern des Elbe-Saale-Winkels - und natürlich durch Lagerfeuerromantik am Abend ...
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