ELBAUSBAU COSWIG-WÖRLITZ VERSCHOBEN
BUND begrüßt Umweltverträglichkeitsprüfung
Magdeburg, den 15.11.2001
Der ab 2002 geplante Ausbau des Elbabschnittes Coswig-Wörlitz wird auf
2004 verschoben. Dies teilte der Leiter des Wasser- und
Schifffahrtsamtes (WSA) Dresden, Ulrich Finke, auf einer
Bürgerversammlung in Coswig mit.
Damit wird - von der Magdeburger Stadtstrecke abgesehen - erstmals
eine Strombaumaßnahme unter Beteiligung der Öffentlichkeit geprüft.
Die Wasserstraßenverwaltung reagiert damit auf die anhaltenden
Bedenken und Proteste der Umweltverbände, Bürgerinitiativen und
Kirchen, die in Roßlau 1996 einsetzten und über Gallin bis Aken
im Jahr 2001 reichten.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt das
neue Herangehen an der Elbe. Die Flusslandschaft mit ihrem reichen und
einmaligen ökologische Potential kann jedoch nur erhalten werden, wenn
alle Strombaumaßnahmen einer sorgfältigen und öffentlichen Prüfung
unterzogen werden.
Dies gilt u.a. für die ab 2002 geplanten Bauabschnitte bei Wittenberg,
Vockerode, Rodleben, Brambach, Steutz, Breitenhagen, Niegripp,
Tangermünde, Havelberg, Wittenberge, Dömitz, Hitzacker und Lauenburg.
(Detailinformationen können geliefert werden)
Rückfragen: 039244-290 bzw. 0171-1832194
Dr. E. P. Dörfler, BUND-Elbeprojekt